Die Sanierung der Spessart Therme sieht eine Modernisierung und Neuorganisation der bestehenden Bäderanlage sowie die Erneuerung von Haustechnik und der Bäderanlagen mit Solebadtechnik vor. Die Anlage soll zeitgemäß und für Badegäste attraktiv gestaltet werden.
An Stelle des bisherigen Wellenbeckens wird es voraussichtlich wieder ein „Wasserangebot“ geben. Die Modernisierung betrifft vor allem den Bereich rund um das Bewegungsbecken, das aus den Anfängen der Spessart-Therme stammt. Charakteristisch dafür ist die mosaikartige Befliesung des Beckens in heute schon nostalgisch anmutendem Orange. Dieses Bewegungsbecken, das manche auch Therapiebecken nennen, befindet sich mitten in der Therme. Daher ist dessen Umbau bei laufendem Betrieb nicht nur Badegästen nicht zumutbar, sondern auch aus technischen Gründen nicht machbar. Denn die Schwimmbadtechnik ist keine Aneinanderreihung von „Insellösungen“, sondern eine vernetzte Anlage. Das Bewegungsbecken ist seit einem Rohrbruch Mitte Dezember außer Betrieb, soll aber zum Frühlingbeginn wieder „ans Netz“ gehen.
Die beiden großen Innenbecken und das Rundbecken mit höher konzentriertem Solewasser werden bei dem Umbau 2022/2023 zwar keine Grundsanierung erhalten, allerdings soll deren teils brüchige Umfliesung erneuert und auch das optische Erscheinungsbild modernisiert werden. Dies gilt dann auch für die Empore mit den Ruhezonen und der „Lichtwiese“.
Umkleiden, Duschen und der übrige Sanitärbereich, ein erheblicher Teil der Thermenfläche, auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden. Unter anderem steht vollständige Barrierefreiheit auf der Agenda.
Die Saunaanlage soll um weitere Ruheräume erweitert werden.
Auch nach deren Revitalisierung werde aus der Spessart-Therme aber kein Spaßbad werden, sondern Gesundheitstherapien weiterhin den Schwerpunkt bilden.